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Wenn man das Bloggen und Posten auf Instagram im professionellen Rahmen beginnt, gibt es klarerweise Regeln an die man sich halten muss. 


So ein Blog dreht sich, neben all den persönlichen Noten, auch immer um Inhalte, die uns Bloggern monetär vergütet werden sollen. Was, oder worüber man da postet, ist dabei erstmal zweitrangig. Es ist aber absolut unabdingbar sich an die bestehenden gesetzlichen Regelungen zur Kennzeichnung von derartigen Inhalten zu halten. 

Und da kommen wir gerade an einen Punkt, an dem wir uns als Online-Content-Creator fragen müssen, ob das Ganze markieren noch sinnvoll, oder schon völlig am Thema vorbei geht. 

DENN: in letzter Zeit hört man von immer mehr Kollegen aus der Branche von immer häufiger auftauchenden Abmahnungsverfahren. Eins der prominentesten Beispiele ist unsere liebe Freundin Vreni Frost

Wir haben Vreni als absoluten Vollprofi im bloggen und instagrammen kennengelernt. Wenn man sich ihren Feed oder ihren Blog angeschaut hat, war stets klar und erkennbar markiert, bei welchen Beiträgen es sich um bezahlte Inhalte handelt. Und dennoch, flatterte Vreni vor einiger Zeit eine Abmahnung des Verbandes sozialer Wettbewerb (VSW) ins Haus. 

In dieser forderte man sie zur Zahlung von rund  180€ und zum Unterzeichnen einer Unterlassungserklärung auf. Klingt im ersten Moment gar nicht so dramatisch. Auch die Höhe der Zahlung ist ja relativ überschaubar. 

Es gibt da aber ein paar gewaltige Ungereimtheiten, die diesen ganzen Vorgang an sich ad absurdum führen:

1. Die vom VSW vorgebrachten Beiträge auf Vrenis Instagram, die Grundlage für die Abmahnung waren, enthielten zwar Tags, mit denen Marken verlinkt wurden, zeigten aber Produkte, die Vreni käuflich erworben hat. Und gemäß Gesetz müssen diese Inhalte nicht als Werbung gekennzeichnet werden. Schließlich darf man sich über Selbsterworbenes äußern wie einem beliebt. 

2. Unterzeichnet man die Unterlassungserklärung, in der man sich verpflichtet alles Entsprechende als Werbung zu markieren, ist der Fall noch längst nicht vom Tisch. Im Gegenteil, bedeutet dies nämlich, dass du alles was du jemals gepostet hast auch rückwirkend markieren musst! 

Und das kann dauern. Alleine Vreni hat annähernd 1100 Bilder auf ihrem Instagram gepostet. 

Glücklicherweise ist Vreni ein Mensch, der sich Ungerechtigkeiten nicht gefallen lässt. Sie hat den Kampf gegen diese Vorwürfe öffentlich aufgenommen und stellt sich dem VSW und seinen fragwürdigen Praktiken vor Gericht in den Weg. Zu viele andere Betroffene sind schon eingeknickt und habe teilweise sehr, sehr viel Geld verloren. 

Nun ist es ein leichtes sich auszurechnen, wie es um die eigene Existenz als selbständiger Blogger steht, wenn man sein ganzes Geld an eine Truppe Leute verliert, die nichts anderes zu tun haben, als einen nach dem anderen abzumahnen. Das bedeutet im schlimmsten Fall das Ende der eigenen Karriere. 

Damit es dazu nicht kommt, und damit es endlich komplett klar definierte Regelungen für das Markieren von Inhalten in Internet gibt, steht Vreni nun vor Gericht. Für sie selbst und ebenso für uns andere, die genauso davon betroffen sein können, wie sie es jetzt ist und viele andere schon waren. 

Derzeit sieht es aber für Vreni nicht so besonders gut aus. Eine erste Runde fiel leider zu ihren Ungunsten aus. Das Gericht hat ihr eine einstweilige Verfügung aufgedrückt, die sie verpflichtet wirklich JEDEN Post in dem eine Marke getaggt wird, als Werbung zu markieren.

Uns fehlt jegliches Verständnis für diese Entscheidung. Nicht nur, weil sie am bestehenden gesetzlichen Rahmen vorbei agiert, sondern vor allem weil sie genau das torpediert, was mithilfe der Gesetze zum Thema Werbung im Internet erreicht werden sollte: Transparenz.

Die Tragweite dieser Entscheidung kann man sich auf unseren Instagram Kanälen oder auch dem von Vreni anschauen. Jeder, ausnahmslos jeder Post ist einleitend mit dem Wort oder Hashtag WERBUNG gekennzeichnet. Damit werden wir alle zu COMMERCIAL B*TCHES abgestempelt, weil ohne diesen Hinweis nichts mehr geht.

Das das entgegen den Absichten des Gerichts zu viel weniger Transparenz führt, wie zu mehr, bleibt hierbei unbeachtet. Jetzt ist es buchstäblich egal was du postest. Es ist ab dem Moment Werbung, wo du irgendeine Firma oder Marke taggst, erwähnst oder verlinkst. 

Das wirft sogar die grundlegende Idee von Instagram über den Haufen: Netzwerken, markieren, verlinken und Inhalte miteinander teilen. Dazu kommen Inhalte redaktioneller Art, wie dieser hier. Wo es kein Stück um irgendwelche Produkte oder Marken geht. Das grenzt schon echt hart ans Lächerliche!

Wir können jedenfalls sagen, dass unsere Lust auf die Plattform Instagram so langsam aber sicher vergeht. Niemandem ist damit geholfen, dass fortan die totale Intransparenz dort den Ton vorgibt. 

Wir können Vreni nur dafür danken, dass sie den Kampf gegen den Goliath in unser aller Namen aufnimmt! Und damit sie das auch weiterhin ohne Sorgen um ihr Überleben tun kann, teilen wir hier gleich mal den Link zu einem Crowdfunding, dass Vreni dabei helfen soll die horrenden Anwalts- und Gerichtskosten zu stemmen. Unnötig zu erwähnen, dass Vreni sich über jede Unterstützung freuen wird. Egal wie groß oder klein sie ausfällt.  


[Werbung / unbezahlt] A scream for diversity, oder wie man lernt was eigentlich selbstverständlich sein sollte. 

Wir lieben Vielfalt. In all ihren Formen und Ausprägungen. Wo auch immer sie anzutreffen sein mag, bedeutet sie für uns ein Mehr an Möglichkeiten, Auswahl und Ideen.



 

In den letzten Wochen, Monaten, ja fast schon Jahren, erfährt dieser Begriff eine zweifelhafte Berühmtheit. Er wird regelrecht herangezogen, zurechtgestaucht und abgenutzt. Und ganz oft, ohne ihn wirklich verstanden zu haben. Egal wo man hinschaut, ist es nie mehr als ein Kratzen an der Oberfläche seiner Bedeutung und wird dennoch hervorgehoben und angepriesen als das universelle Heilmittel gegen Engstirnigkeit und Intoleranzen.



Schaut man aber nur ein klein wenig genauer hin, zerfällt das dünne Bisschen Vielfalt und gibt die Sicht frei, auf den leeren, hohlen Raum aus Platitüden und scheinheiligen Argumenten, den es minder geschickt konstruiert verdecken sollte.

Wir wollen gar nicht groß mit Negativbeispielen arbeiten. Aber ein paar ganz krasse sollen durchaus Erwähnung finden. Über den, unserer Meinung nach, katastrophalen AboutYouAward haben wir ja bereits geschrieben (kannst du hier lesen, falls du ihn noch nicht kennst). Aber es gibt noch so viel mehr traurige Versuche wahre Vielfalt mit den billigsten Mitteln vorzutäuschen. Nehmen wir uns doch mal Germany’s Next Topmodel by Heidi Klum kurz dazu vor.



Da wird seit einigen Staffeln nur zu leichtfertig mit dem Begriff Diversity um sich geworfen. Und für was der nicht alles herhalten muss. Alles was nicht weißer Hautfarbe oder den anderen superoberflächlichen Überklischees des Modeluniversums entspricht, wird mit dem Verweis auf (angebliche) Diversity fachgerecht inkompetent in ein neugeschaffenes Schubfach gepresst. Wie ungerecht, geradezu unwürdig, erscheinen deren Definitionen von Vielfalt, gegenüber dem, was diese sinngemäß auszeichnet?

Da hat eine Größe 38 und wird gleich mal in die Plus Size Kategorie verschoben. Weil das ja vielfältig ist, sie überhaupt bei dem Magersuchts- und Charakterschwächen-Contest mitmachen zu lassen? Euer Ernst?

Eine andere ist laut, anders und so gar nicht muxmäuschenangepasst wie die übrigen Gazellen? Na dann drückt man auch ihr einfach den Diversity-Stempel auf den mageren Arsch und schiebt sie ungefragt ins Schubfach.



Bei wiederum anderen gereichen  scheinbar schon Hautfarbe oder Herkunft aus, sie ebenfalls frisch gestempelt unter Diversity zu verbuchen.

Wie billig das Ganze für den (hoffentlich einigermaßen) aufgeklärten Zuschauer wirken muss, kann man sich nur ausmalen. Alles was in deren Schublade der Vielfältigkeit landet, ist dem gemeinen Bürger so zuvor gar nicht bewusst. Unsere Lebenswirklichkeit besteht nunmal eher aus kurvigen Frauen, Menschen unterschiedlichster Couleur und Abstammung und wir kommen alle miteinander klar, ohne uns zuvor passend zu kategorisieren. Nicht auszudenken, wie die Welt aussehen würde, folgte man diesem propagierten und völlig antiquierten Bild von Vielfalt in der Mode- und Medienlandschaft.



Was für uns normal scheint, normal scheinen sollte, wird uns als exotisch und anders verkauft. Und da beginnt auch das eigentliche Problem. Denn dafür muss man ja erstmal festlegen und definieren, was wir gefälligst als normal zu empfinden haben.

Dass das ein fast unerträgliches Maß an rückständigem Denken und Handeln provoziert, scheint den Akteuren dieser Schubladenkonfektionierer nicht mal im Ansatz klar zu sein.




Wir können uns gar nicht entscheiden, ob wir uns darüber eher ärgern, oder es stattdessen lieber betrauern sollen. Eingedenk der Reichweite dieser Protagonisten, wünscht man sich jedenfalls ein baldiges und hartes Erwachen. Wer heutzutage immer noch nur mit Verweis auf die Unterschiede zu punkten weiß, hat gehörig verkackt. Der gehört abgeschaltet und stumm gestellt, damit ja niemand in Gefahr gerät, diesem Auswurf aus Grütze und Dummheit zu verfallen. Aufklärung sollte es stattdessen sein. Das niemand anders ist, nur weil er anders erscheint. Uns alle eint viel mehr, als uns unterscheidet. Und je eher wir uns das bewusst machen und leben, desto eher werden solch überflüssige Formate und Gestalten auch aus unserer Wahrnehmung verschwinden.



Ein jeder von uns ist gefragt, seinen kleinen aber wichtigen Teil dazu beizutragen, dass der Begriff Vielfalt sich in Zukunft mehr auf das Angebot einer Speisekarte anwenden lässt, als auf das menschliche Dasein. Das schulden wir all denen, die noch in diesem Schubfach gefangen sind.




[Werbung / unbezahlt] Die gute Nachricht ist, die Scheidungsquoten sind wieder leicht rückläufig. Ehen gehen heutzutage wieder mehr durch den Tod eines oder beider Ehepartner auseinander.

Die schlechte Nachricht ist, mit dem Lotterleben und Schürzenjagen ist es jetzt endgültig vorbei.

Aber kommen wir zum Wesentlichen: Wir alle, sind heute hier zusammengekommen, um etwas Besonderes zu feiern: die Liebe.
Liebe ist ein oft gebrauchtes und vielfältig bemühtes Wort. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen. Jeder von uns kennt sie. Auch hat ein jeder von uns sie schon mal vermisst.

Liebe zu finden, sie zu entdecken und langsam wachsen zu sehen, ist ein Geschenk. In unserer Zeit der Schnelllebigkeit und des Jederzeit und überall Verfügbaren, ist die Liebe wie ein Bremsklotz. Sie entschleunigt. Klärt den Blick. Und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das Wesentliche im Leben. Darauf, dass es eben doch um viel mehr geht, als schnell und jederzeit verfügbar zu sein.

Die Zeiten, in denen wir leben bringen für jeden von, uns große Veränderungen mit sich. Sich auf ein Leben mit jemand anderem zusammen einzulassen, bedeutet meist die größte Veränderung von allen. Es geht dann nicht mehr nur um das ICH, das MEINS und das ICH WILL. Es kommt etwas Neues dazu: Der Wunsch und Wille, für jemand anderen da zu sein. Von jemand anderem gebraucht zu werden. Nicht mehr alles nur aus der eigenen Perspektive zu sehen.

Man verliert seine Eigennützigkeit und ersetzt sie durch das Streben nach Glück. Dem gemeinsamen Glück.

Ein kleiner Prinz hat mal gesagt: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
In diesen Worten liegt die ganze Wahrheit über die Liebe: Und ihre Quintessenz. Es ist unwichtig und belanglos, wen man liebt. Von Bedeutung ist nur, dass man liebt. Und dass diese Liebe erwidert wird.

Ihr zwei seid mein Lieblingsbeispiel dafür. Vom Beginn an, ward ihr eurer Zuneigung zueinander ausgeliefert. Ihr habt auf den Klang eurer Herzen gehört, anstatt euch den Umständen zu ergeben. Liebe kann Menschen dazu befähigen, über sich hinauszuwachsen. Sich allen Widrigkeiten mit offenen Armen entgegenzustellen und voller Kraft, Mut und Leidenschaft das gemeinsame Abenteuer zu wagen.

Abseits alter Vorstellungen, antiquierter Ansichten und Konventionen, seid ihr offen und mutig. Weil ihr euren Herzen vertraut, wenn sie einander sagen: Ich liebe dich!

Ich wünsche euch einen steinigen gemeinsamen Weg. Einen, mit vielen Kurven, Höhen und Tiefen. Denn nur wenn man auch mal ins Schlingern gerät, lernt man wie wichtig es ist, am anderen festzuhalten.
Ich wünsche euch unendliches Glück und gute Nerven. Eine Ehe ist schon für Männer und Frauen nicht einfach. Wie mutig seid ihr dann, dass ihr euch in eurer gleich mal die doppelte Portion PMS gönnt?!

Haltet einander fest. So wie ihr es bisher getan habt. Eine Liebe wie eure, ist uns allen ein Beispiel, wie schön und gut es werden kann. Danke, dass wir an eurem Glück teilhaben dürfen. I LOVE YOU.

LIEBE IST FÜR ALLE DA!



 E N G L I S H  V E R S I O N 

[Advertisement / unpaid] Good news first: the number of divorces are decreasing again. Nowadays marriages are more often ended through the death of one or both spouses.
The bad news are: the dissolute lifestyle and skirt hunts are now and for ever over.

But let's get to the point: we and all of your guests are here for one reason: to celebrate the love.
Love is an often used and tried term. It exists in a variety of versions and expressions. Everyone knows it. Also has the everyone of us already missed it.

To find love, to discover it and watch it slowly grow, is a gift. In these times of fast-moving lives and the omni-availability of everything, love works likes a brake block. Love decelerates. Clears the view. And steers our attention straight onto the point. Onto realizing that life is indeed so much more than only being in reach for anything.

The times that we live in have lot of changes for us in hand. To  engage one self into a life together with someone else mostly means to face the greatest change in your whole life. It's no longer all about you then. The mine and the I want. Something is added to that: the will and wish to be there for someone else. To be needed by someone else. To no longer see life from the own perspective only.
You will loose all your selfishness and replace it with the grasp at happiness for you and your partner.

A little prince once said: one can only see clearly with the heart, the essentials are invisible for the eyes.
In these words lies the whole truth about love. And her quintessence. It's not important and trivial who you love. All that matters is that you love. And that you receive love in return. 

You two are my most favorite example for this. From the beginning on you were completely surrendered to one anothers affection.
You listened to the sounds of your hearts, instead of delivering your relationship to the circumstances. Love can make people surpass themselves. To face all adversities with open arms and full of power, courage and passion for the adventure together.

Aside of old-fashioned concepts, antiquated opinions and conventions, are you open and brave. Because you trust your hearts when they say to each other: I love you.

I wish you a curvy and stoney road. A road with with a lot of highs and lows. Because only when your tails wag from time to time, you can learn how important it is to hold each other close.
I wish you endless luck and strong nerves. A marriage is a tough job for men and women. How brave are you two to face the double portion of PMS!?

Hold each other close. Like you do it now. A love like yours is a great example for everyone to see, how beautiful and good it can be. I thank you for letting us take part in your happiness. I LOVE YOU.

LOVE FOR EVERYONE!




Pullover: H&M
Suit: ASOS
Shoes: ZARA
Bag: Fendi

[Werbung / unbezahlt] Die Runway Shows von Rebekka Ruétz gehören schon ne ganze Weile zu unseren Favoriten auf den Berliner Fashion Weeks. Umso erfreulicher war es für uns zu erfahren, dass sie eine kleine Kollektion mit coolen Basics unter dem Slogan "You know you want it!" gelauncht hat.

Die Kollektion besteht hauptsächlich aus Jersey Shirts und Hoodies, die mit frechen Sprüchen und Logos bedruckt sind. Unmöglich mit ihren Laufstegarbeiten zu verwechseln, aber dennoch eindeutig als ihr Werk zu erkennen. 

Für Fans klarer Worte und aussagekräftiger Statements ist hier genau das Richtige zu finden. Wir hatten auch vor kurzem schon die Möglichkeit uns ein paar Designs aus der kommenden AW 18 Kollektion anzuschauen, die diesmal deutliche Anleihen bei der Couture-Kollektion genommen hat. Wir freuen uns schon ein paar der Teile zu ergattern und euch dann hier auf dem Blog vorzustellen. 

 E N G L I S H  V E R S I O N 

[Advertisement / unpaid] The runway shows of Rebekka Ruétz on the Berlin fashion weeks are under our absolute favorites. The luckier were we when we found out that she had launched her first and very small basic Collection called: "You know you want it!" aside of her couture line.

The collection mainly contains jersey shirts and hoodies with cheeky prints and slogans on them. Impossible to confuse it with her runway collection, but still absolutely recognizable as her work.

The must-check collection for all fans of clear words and significant statements. Additionally we recently had the opportunity to get a glimpse of her upcoming AW 18 collection, which left us excited. We can't await to get our fingers on some of that pieces and will of course present them to you here on the blog.

 Shirt & Sweater: YKYWI by rebekka ruétz
Bag: Miss Sixty

 Shirt & Sweater: YKYWI by rebekka ruétz
Bag: IKKS




 ENGLISH VERSION BELOW 

[Werbung / unbezahlt] Grenzen sind was Gutes. Sie machen uns deutlich, wo das eine aufhört und etwas anderes beginnt. Wenn man, wie wir, gerne Grenzen durchbricht und überschreitet, sind sie aber nichts weiter als ein Strich unter unseren Füßen. Ein Strich der uns aufzeigen will, wo wir noch richtig sind und wo schon total falsch.


In der Mode gib es diese Grenzen auch. Mann trägt dies - Frau, jenes. Hier ist es Hose und Hemd. Dort Bluse und Röckchen. Eigentlich ganz einfach. 

Aber was, wenn man sich in seiner zugedachten Kategorie gar nicht zuhause fühlt? Wenn man für sich entdeckt, dass jenseits der Grenze so viel mehr Möglichkeiten stecken, seine Persönlichkeit mit Kleidung auszudrücken und zu verwirklichen?

Wir sind solche Grenzgänger. Wir haben für uns ziemlich schnell feststellen können, dass die eine, unsere Seite, nicht ausreichen wird. Zu schön, zu vielfältig und zu passend ist, was auf der anderen Seite noch passiert. 

Und dazu kommt dann der Bereich zwischen den Grenzen. Auf der Grenze selbst. Wo alles ein bisschen verwischt und undeutlich wird. Wo gar nicht mehr differenziert werden kann, werden soll. 

Das ist der Bereich, in dem sich die Designer von NO CURE APPAREL und IAMKILOGRAM_2.8kg bewegen. Beide Labels sind in Berlin ansässig. Doch keines ist ein deutsches. Beide Labels wurden von Frauen gegründet und sind trotzdem nie nur auf einer Seite der Grenze daheim gewesen. Beide Labels tun für uns das, was wir uns von Mode wünschen: Sie universalisieren. Sie trampeln auf diesen Grenzen herum, verwischen die Linie zwischen diesseits und jenseits und erschaffen etwas Neues: Mode frei von Geschlecht und Definition.


Wir haben uns in die fantasievollen Kreationen dieser beiden Masterminds verliebt. Ganz von allein. Einfach, weil diese Mode uns und vielen anderen da draußen die Möglichkeit bietet, auf Grenzen zu scheißen und einen völlig eigenen Weg zu gehen. Einen, der auf beiden Seiten der Grenze und immer wieder darüber hinweg führt. 

Diversity ist ein vielgebrauchter Begriff dieser Tage. Aber nur zu oft, bleibt es bei der Benennung des Begriffs. Umsetzen, oder ihn gar leben, tun die wenigsten. Margo (Designer und Founder von IAMKILOGRAM_2.8kg) und Jasmine (Designer und Founder von NO CURE APPAREL) atmen diesen Begriff ein und aus. Und das sieht man ihren Kreationen auch auf den ersten Blick an. 

Diese zwei Talente haben sich für den harten Weg in die Modebranche entschieden. Fernab der kommerziellen Möglichkeiten innerhalb der geschlechtertypischen Differenzierungen, leben sie sich in ihrer Mode aus. Frei von Konventionen und Stereotypen, erschaffen sie ein neues Bild von Männlein und Weiblein, in dem alle einfach alles tragen können.



I_AM_KILOGRAM_2.0 zeichnet sich durch einzigartige Street Couture Kreationen aus. Die meisten Teile existieren genau ein einziges Mal. One Off Unisex Fashion Pieces. Echte Unikate, die kein Zweiter je haben wird. Das Besondere: Margo verarbeitet alte Street- und Sportswear Teile zu völlig neuen. Sie haucht alten Basketball- oder Poloshirts neues Leben ein und lässt sie als Teil einer Hose oder eines Kleides wiederauferstehen.

Ihre Formensprache bricht mit allem, was wir bisher kannten. Sie zaubert einmalige Silhouetten, zerreißt unser Bild von Figur und Form und modelt es völlig neu zusammen. Es glitzert und glänzt, ist eng und weit zugleich. Unterschiedlichste Materialien, Muster und Drucke werden gnadenlos miteinander vermengt und entzaubern das konventionelle Denken über Mode.


NO CURE APPAREL - genauer Jasmine, die Designerin - kommt aus Kanada. Kein Wunder also, dass viele ihrer Kreationen dem Wetter in der Heimat gerecht werden. Es gibt fantastische Hoodies und Jacken. Winterfest und saubequem. Sie verarbeitet hochwertige Materialien und gibt ihnen, mit ihrem ganz besonderen Look, einen individuellen Touch mit. Die Sachen sind praktisch und sehen trotzdem mega cool aus. Kleine und fein platzierte Details machen sie besonders. 

Die Highlights sind aber auch hier die Unikate, die sie produziert. Und da steckt mehr Arbeit drin, als sich einer von uns je hätte vorstellen können. Dutzende von Stunden verbringt sie damit, ihre Jacken und Parkas in Handarbeit mit Stickereien zu veredeln. Und wenn wir von Stickereien reden, meinen wir fantastische Gebilde und Tierkreationen, die einem Märchen entsprungen sein könnten. Flamingos treffen auf Schlangen, Krokodile auf Delphine. Jasmine verschmilzt diese Tiere zu einer eigenen Idee von Evolution. Ihre Stücke erzählen, jedes für sich, eine eigene Geschichte. Nichts ist zufällig entstanden und nichts ist zufällig platziert.






Auch sie befreit ihre Mode von den gängigen Normen. Wendejacken kennt ja jeder. Aber bei ihr bekommt das eine völlig neue Dimension. Ein Teil wendet sich nicht bloß. Es wandelt sich und wird etwas Neues. Längen und Passformen sind reine Verhandlungsmasse. Sie experimentiert mit neuen Shapes, Farben und Materialien. Gerade ws die handgearbeiteten Teile angeht, kann man hier mit Fug und Recht von Kunst sprechen. So einmalig, so besonders, sind ihre Designs. 

Beide Brands vereint der Gedanke, dass Mode auch ohne Geschlechter, ohne Grenzen funktioniert. Beide Labels kreieren Mode, die superfuturistisch ist und uns einen Ausblick darauf gibt, wie Mode idealerweise sein sollte: universell. Vielfältig. Individuell und tragbar. Egal, ob du als Mann gerade in einem Kleid steckst, oder als Frau in einem robusten Parka.

Es geht darum Mode für sich selbst neu zu entdecken. Damit zu spielen und zu erfahren wie es ist, selber auf der Grenze herumzutrampeln. Um schlussendlich genau das tragen zu können, was dich am besten ausdrückt. Egal, von welcher Seit der Grenze du kommst. DAS ist gelebte Vielfalt.




 E N G L I S H  V E R S I O N 

[Advertisement / unpaid] Borders are something good, aren't they? They make us know where one thing ends. And where another thing starts. If you like to break borders and walk over them - like we do- they are nothing more but a painted white line under our feet. A line willing to show us where we are right, and where we are totally wrong.

Fashion has these borders too. A man wears this. A woman that. Here it's pants, there it's blouses and skirts. Actually pretty easy.

But, what if you can't feel at home in the intended catgory? What if you find out that the other side of the border offers so much more opportunities to express and realize your personality with clothes?



We love to cross borders. We quickly found out that the one side - our side - simply isn't enough. Too much beauty, diversity and matches are happening on the other side.

Not to mention the area between the borders and on them. Where everything appears a bit blurry and unclear. Where you can't distinguish. Are not meant to distinguish.

This is the place where the designers from NO CURE APPAREL and IAMKILOGRAM_2.8kg are at home. Both brands are located in Berlin. But none of them is german. Both labels were founded by women, but never got stuck on one single side of the border. Both labels do exactly what we wish to get out of fashion: they universalize. They literally trample on the borderline and blur the differencies between this side and the other to create something new: fashion free from gender and definitions.



We instantly fell in love with with the creations of these two masterminds. Simple thing, since their understanding of fashion offers us and a lot of people outside in the world the chance to give a shit on borders. To find your very own way. A way the repeatedly leads you to cross the borders over and over again.

Diversity is a frequnetly used word in these days. But much too often comes nothing real out of naming it. To really implement and live diversity is rather rare. Margo /designer and founder of IAMKILOGRAM_2.8kg) and Jasmine (designer and founder of NO CURE APPAREL) breathe this term in and out. And you can see it from the very first look onto their creations.



This two talents decided to take the harder way into the fashion industry. Way aside of the commercial opportunities inside of gender-based categories they live their fashion. Free of any conventions and stereotypes they create a totally new image of men and women, in which everyone can wear everything. 

I_AM_KILOGRAM_2.0 is characterized by their unique street couture creations. Most of the pieces exist only one time. One off unisex fashion pieces that no other can call his own. Margo's specialty: she reworks old street- and sportswear pieces to something completely new. She breathes new life into old basketball- and poloshirts, becoming part of a dress or pants.



Her design vocabulary breaks away from everything we have known before. She conjures unique silhouettes, tears our familiar image of shapes and figures apart to rebuild it as something new and unknown. Some pieces sparkle and glitter, are tight and wide at the same time. She uses different materials, patterns and fabrics and mixes them up without any sense of mercy. She destroys your conventional thinking of fashion.

NO CURE APPAREL - or rather Jasmine, the designer - is from canada. No wonder that her clothes meet the requirements of the local weather. There are fantastic hoodies and jackets. Perfect for frosty temperatures and super comfy too. She works with highest quality fabrics and materials and gives them their very special and own look and individual touch. Her pieces are handy and look super cool. Small and deliberately placed details make them special. 

But the real highlights in her collection are the one-offs she produces. And she puts way more work into them than anyone might imagine. Dozens and dozens of hours spent stitching and embroidering to refine her jackets and parkas. And when we talk of stitchings and embroideries, we mean imaginative shapes and constructs that appear to have come straight out of a fairytale. Flamingos meet snake, crocodiles meet dolphins. Jasmine melts these animals into her own idea of evolution. Her pieces all tell a story. Nothing is created 
coincidentially and none of the details are placed randomely.



She frees her fashion from any common norm. Reversible jackets are not a new invention. But her creations are a different dimension. A piece is not simply reversing. It changes and becomes something new. Lenghts and shapes are only negotiating quantity. Sher experiments with new shapes, colors and materials. Esüecially her handmade and refined pieces are absolutely outstanding and unique.

Both brands have one very important thing in common. Fashion woks great without genders and borders. Both brands create super futuristic fashion, gving us a glimpse of what we can expect coming up. The ideal fashion message: universal, individual and diverse. No matter if you are a male wearing a dress or a woman in a masculine parka.

It is about discovering fashion for your very own self. To play with it and to experience what it feels like to trample on the borders. To finally wear only what expresses you best. Nevermind from which side of the border you came. THIS is living diversity.