ON THE EDGE - AND BEYOND

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 ENGLISH VERSION BELOW 

[Werbung / unbezahlt] Grenzen sind was Gutes. Sie machen uns deutlich, wo das eine aufhört und etwas anderes beginnt. Wenn man, wie wir, gerne Grenzen durchbricht und überschreitet, sind sie aber nichts weiter als ein Strich unter unseren Füßen. Ein Strich der uns aufzeigen will, wo wir noch richtig sind und wo schon total falsch.


In der Mode gib es diese Grenzen auch. Mann trägt dies - Frau, jenes. Hier ist es Hose und Hemd. Dort Bluse und Röckchen. Eigentlich ganz einfach. 

Aber was, wenn man sich in seiner zugedachten Kategorie gar nicht zuhause fühlt? Wenn man für sich entdeckt, dass jenseits der Grenze so viel mehr Möglichkeiten stecken, seine Persönlichkeit mit Kleidung auszudrücken und zu verwirklichen?

Wir sind solche Grenzgänger. Wir haben für uns ziemlich schnell feststellen können, dass die eine, unsere Seite, nicht ausreichen wird. Zu schön, zu vielfältig und zu passend ist, was auf der anderen Seite noch passiert. 

Und dazu kommt dann der Bereich zwischen den Grenzen. Auf der Grenze selbst. Wo alles ein bisschen verwischt und undeutlich wird. Wo gar nicht mehr differenziert werden kann, werden soll. 

Das ist der Bereich, in dem sich die Designer von NO CURE APPAREL und IAMKILOGRAM_2.8kg bewegen. Beide Labels sind in Berlin ansässig. Doch keines ist ein deutsches. Beide Labels wurden von Frauen gegründet und sind trotzdem nie nur auf einer Seite der Grenze daheim gewesen. Beide Labels tun für uns das, was wir uns von Mode wünschen: Sie universalisieren. Sie trampeln auf diesen Grenzen herum, verwischen die Linie zwischen diesseits und jenseits und erschaffen etwas Neues: Mode frei von Geschlecht und Definition.


Wir haben uns in die fantasievollen Kreationen dieser beiden Masterminds verliebt. Ganz von allein. Einfach, weil diese Mode uns und vielen anderen da draußen die Möglichkeit bietet, auf Grenzen zu scheißen und einen völlig eigenen Weg zu gehen. Einen, der auf beiden Seiten der Grenze und immer wieder darüber hinweg führt. 

Diversity ist ein vielgebrauchter Begriff dieser Tage. Aber nur zu oft, bleibt es bei der Benennung des Begriffs. Umsetzen, oder ihn gar leben, tun die wenigsten. Margo (Designer und Founder von IAMKILOGRAM_2.8kg) und Jasmine (Designer und Founder von NO CURE APPAREL) atmen diesen Begriff ein und aus. Und das sieht man ihren Kreationen auch auf den ersten Blick an. 

Diese zwei Talente haben sich für den harten Weg in die Modebranche entschieden. Fernab der kommerziellen Möglichkeiten innerhalb der geschlechtertypischen Differenzierungen, leben sie sich in ihrer Mode aus. Frei von Konventionen und Stereotypen, erschaffen sie ein neues Bild von Männlein und Weiblein, in dem alle einfach alles tragen können.



I_AM_KILOGRAM_2.0 zeichnet sich durch einzigartige Street Couture Kreationen aus. Die meisten Teile existieren genau ein einziges Mal. One Off Unisex Fashion Pieces. Echte Unikate, die kein Zweiter je haben wird. Das Besondere: Margo verarbeitet alte Street- und Sportswear Teile zu völlig neuen. Sie haucht alten Basketball- oder Poloshirts neues Leben ein und lässt sie als Teil einer Hose oder eines Kleides wiederauferstehen.

Ihre Formensprache bricht mit allem, was wir bisher kannten. Sie zaubert einmalige Silhouetten, zerreißt unser Bild von Figur und Form und modelt es völlig neu zusammen. Es glitzert und glänzt, ist eng und weit zugleich. Unterschiedlichste Materialien, Muster und Drucke werden gnadenlos miteinander vermengt und entzaubern das konventionelle Denken über Mode.


NO CURE APPAREL - genauer Jasmine, die Designerin - kommt aus Kanada. Kein Wunder also, dass viele ihrer Kreationen dem Wetter in der Heimat gerecht werden. Es gibt fantastische Hoodies und Jacken. Winterfest und saubequem. Sie verarbeitet hochwertige Materialien und gibt ihnen, mit ihrem ganz besonderen Look, einen individuellen Touch mit. Die Sachen sind praktisch und sehen trotzdem mega cool aus. Kleine und fein platzierte Details machen sie besonders. 

Die Highlights sind aber auch hier die Unikate, die sie produziert. Und da steckt mehr Arbeit drin, als sich einer von uns je hätte vorstellen können. Dutzende von Stunden verbringt sie damit, ihre Jacken und Parkas in Handarbeit mit Stickereien zu veredeln. Und wenn wir von Stickereien reden, meinen wir fantastische Gebilde und Tierkreationen, die einem Märchen entsprungen sein könnten. Flamingos treffen auf Schlangen, Krokodile auf Delphine. Jasmine verschmilzt diese Tiere zu einer eigenen Idee von Evolution. Ihre Stücke erzählen, jedes für sich, eine eigene Geschichte. Nichts ist zufällig entstanden und nichts ist zufällig platziert.






Auch sie befreit ihre Mode von den gängigen Normen. Wendejacken kennt ja jeder. Aber bei ihr bekommt das eine völlig neue Dimension. Ein Teil wendet sich nicht bloß. Es wandelt sich und wird etwas Neues. Längen und Passformen sind reine Verhandlungsmasse. Sie experimentiert mit neuen Shapes, Farben und Materialien. Gerade ws die handgearbeiteten Teile angeht, kann man hier mit Fug und Recht von Kunst sprechen. So einmalig, so besonders, sind ihre Designs. 

Beide Brands vereint der Gedanke, dass Mode auch ohne Geschlechter, ohne Grenzen funktioniert. Beide Labels kreieren Mode, die superfuturistisch ist und uns einen Ausblick darauf gibt, wie Mode idealerweise sein sollte: universell. Vielfältig. Individuell und tragbar. Egal, ob du als Mann gerade in einem Kleid steckst, oder als Frau in einem robusten Parka.

Es geht darum Mode für sich selbst neu zu entdecken. Damit zu spielen und zu erfahren wie es ist, selber auf der Grenze herumzutrampeln. Um schlussendlich genau das tragen zu können, was dich am besten ausdrückt. Egal, von welcher Seit der Grenze du kommst. DAS ist gelebte Vielfalt.




 E N G L I S H  V E R S I O N 

[Advertisement / unpaid] Borders are something good, aren't they? They make us know where one thing ends. And where another thing starts. If you like to break borders and walk over them - like we do- they are nothing more but a painted white line under our feet. A line willing to show us where we are right, and where we are totally wrong.

Fashion has these borders too. A man wears this. A woman that. Here it's pants, there it's blouses and skirts. Actually pretty easy.

But, what if you can't feel at home in the intended catgory? What if you find out that the other side of the border offers so much more opportunities to express and realize your personality with clothes?



We love to cross borders. We quickly found out that the one side - our side - simply isn't enough. Too much beauty, diversity and matches are happening on the other side.

Not to mention the area between the borders and on them. Where everything appears a bit blurry and unclear. Where you can't distinguish. Are not meant to distinguish.

This is the place where the designers from NO CURE APPAREL and IAMKILOGRAM_2.8kg are at home. Both brands are located in Berlin. But none of them is german. Both labels were founded by women, but never got stuck on one single side of the border. Both labels do exactly what we wish to get out of fashion: they universalize. They literally trample on the borderline and blur the differencies between this side and the other to create something new: fashion free from gender and definitions.



We instantly fell in love with with the creations of these two masterminds. Simple thing, since their understanding of fashion offers us and a lot of people outside in the world the chance to give a shit on borders. To find your very own way. A way the repeatedly leads you to cross the borders over and over again.

Diversity is a frequnetly used word in these days. But much too often comes nothing real out of naming it. To really implement and live diversity is rather rare. Margo /designer and founder of IAMKILOGRAM_2.8kg) and Jasmine (designer and founder of NO CURE APPAREL) breathe this term in and out. And you can see it from the very first look onto their creations.



This two talents decided to take the harder way into the fashion industry. Way aside of the commercial opportunities inside of gender-based categories they live their fashion. Free of any conventions and stereotypes they create a totally new image of men and women, in which everyone can wear everything. 

I_AM_KILOGRAM_2.0 is characterized by their unique street couture creations. Most of the pieces exist only one time. One off unisex fashion pieces that no other can call his own. Margo's specialty: she reworks old street- and sportswear pieces to something completely new. She breathes new life into old basketball- and poloshirts, becoming part of a dress or pants.



Her design vocabulary breaks away from everything we have known before. She conjures unique silhouettes, tears our familiar image of shapes and figures apart to rebuild it as something new and unknown. Some pieces sparkle and glitter, are tight and wide at the same time. She uses different materials, patterns and fabrics and mixes them up without any sense of mercy. She destroys your conventional thinking of fashion.

NO CURE APPAREL - or rather Jasmine, the designer - is from canada. No wonder that her clothes meet the requirements of the local weather. There are fantastic hoodies and jackets. Perfect for frosty temperatures and super comfy too. She works with highest quality fabrics and materials and gives them their very special and own look and individual touch. Her pieces are handy and look super cool. Small and deliberately placed details make them special. 

But the real highlights in her collection are the one-offs she produces. And she puts way more work into them than anyone might imagine. Dozens and dozens of hours spent stitching and embroidering to refine her jackets and parkas. And when we talk of stitchings and embroideries, we mean imaginative shapes and constructs that appear to have come straight out of a fairytale. Flamingos meet snake, crocodiles meet dolphins. Jasmine melts these animals into her own idea of evolution. Her pieces all tell a story. Nothing is created 
coincidentially and none of the details are placed randomely.



She frees her fashion from any common norm. Reversible jackets are not a new invention. But her creations are a different dimension. A piece is not simply reversing. It changes and becomes something new. Lenghts and shapes are only negotiating quantity. Sher experiments with new shapes, colors and materials. Esüecially her handmade and refined pieces are absolutely outstanding and unique.

Both brands have one very important thing in common. Fashion woks great without genders and borders. Both brands create super futuristic fashion, gving us a glimpse of what we can expect coming up. The ideal fashion message: universal, individual and diverse. No matter if you are a male wearing a dress or a woman in a masculine parka.

It is about discovering fashion for your very own self. To play with it and to experience what it feels like to trample on the borders. To finally wear only what expresses you best. Nevermind from which side of the border you came. THIS is living diversity.



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