THE THIRD MAN'S AUSTRIAN AESTHETICS

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ENGLISH INTRO
Following an old quote, the way to a man's heart goes through his stomach. We want to introduce a great restaurant out of the heart of Berlin here, where you can loose yourself in sinful feast. You will be seduced to spending a special time with great dishes and very good services. Not only a recommendation for couples and especially not only for special occasions like the valentine's day. Because good food is an all time go. 





GERMAN VERSION BELOW

Schnitze are an easy job, some say. Wiener schnitzel not any more. And when it comes to a schnitzel that is served blown up like a pillow, you will hardly find one. Zum dritten Mann" masters this discipline perfectly.

Asutrian cuisine is more famous for its hearty dishes, than for its lightness. Considering the influences, it is nothing to wonder about. The more of a surprise is it when you took a seat in the “to the third man" in the Kollwitzstrße, because they present typical austrian dishes in a whole new and fresh outfit. 

Opened eight years ago, Björn Nitz and Eric Michael Landmann offer a modern austrian cuisine and interesting reinterpretations of known classic dishes out of the alpine country. Also the name is quite not coincidentially chosen, since it is reminding of the movie "the third man", that took place in the vienna of the 50's. A red thread leading through the interior desings and furniture too. Stylisitc and elaborate details are taking up the motto as well. 




Talking to the chef Björn Nitz gives a quick clue to what describes the reataurant best: "I just fell in love with the cuisine of vienna, because of its diversity", he says. He is attaching to a tradition-conscious handling with the essences of the vienna cuisine, but also leaving his recognizable footprints in it. "Our dishes taste a bit more delicate and lighter. You can already see it in the presentation", Nitz explains.




Therefore the menu offers everything you would usually expect, but also way more. Blunzen for example, was the starter that immpressed us the most. Based on a delicatesse of a time decades ago, containing a kind of sausage that is made of blood. Here, it is baked in a delicious batter and served on fine vegetables and offering a whole new experinece in taste. Also the goat cheese Ziegenkäse with a walnut-honey crust, is really scoring. It is served with ice cream. Yep, you heard right. But we won't tell you more, because you will have to taste it yourself.




Let us know talk about the pillow we mentioned in the beginning. For us, the wiener schnitzel equals the top class category and can easily decide over a no or go. Fortunately, our expectations were completely filled and even topped. The way the schnitzel is prepared makes it an experince on its own already, because it is being served blown up like a real pillow. The first fork's stitch makes it collapse like a leaking balloon, but that is only affecting the optic, not the taste. Together with the tasty supplements, like warm potato salad, it is a truly irresistible treat.



Same goes for the Tafelspitz boiled beef, which is already special because of the way it is presented on the plate. This makes the owners concept tangible and available to taste.



Last but not least, another classic as dessert: Kaiserschmarrn sweet cut-up pancake with raisins. Here as well, chef Nitz sticks with his claim: "We offer constant quality on a good level." The sweet treat was amazingly prepared and is a very good ending for a beautiful menu. We can highly recommend a visit, also for a breakfast or a business lunch with changing menus. This trip into the cuisine of Austria is definitely a worth one.


 



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GERMAN INTRO

Da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, möchten wir Euch an dieser Stelle ein Lokal aus dem Herzen Berlins vorstellen, wo man sich ganz dem sündigen Schlemmen hingeben kann. Natürlich nicht nur für Pärchen einen Besuch wert. Und schon gar nicht nur zum Anlass des Valentinstags. Denn gutes Essen geht immer.





Schnitzel kann ja eigentlich jeder, sagt man so. Wiener Schnitzel schon eher weniger. Und wenn es aufgeplustert wie ein Kopfkissen daherkommen soll, eigentlich kaum noch einer. "Zum dritten Mann" beherrscht diese Disziplin allerdings perfekt.



Die österreichische Küche ist ja vor allem für ihre Deftigkeit und weniger für ihre Leichtigkeit bekannt. Wenn man die Einflüsse bedenkt, wundert das auch kaum. Umso überraschter ist man dann, wenn man beim dritten Mann in der Kollwitzstraße im Prenzlauer Berg, Platz genommen hat. Denn hier gibt es viele bekannte österreichische Klassiker in einem völlig neuen Gewand zu entdecken.


Vor acht Jahren eröffnet, bieten Björn Nitz und Eric Michael Landmann in einem ästhetisch gestalteten Gastraum moderne Wiener Küche und interessante Neuinterpretationen altbekannter Gerichte aus dem Nachbarland am Alpenrand. Auch der Name ist nicht zufällig gewählt, lehnt er doch an den gleichnamigen Film aus dem Wien der Fünfziger Jahre an. Das zieht sich auch im Innenraum wie ein roter Faden weiter. Stilistisch raffiniert platzierte Elemente und Details, greifen den Namen und das österreichische Motto auf.



Im Gespräch mit dem Koch Björn Nitz wird schnell deutlich, was das Lokal wohl am ehesten beschreibt und auszeichnet: "Ich habe mich halt irgendwann in die österreichische Küche verliebt, weil sie so vielseitig ist", sagt er. Dabei legt er Wert auf einen traditionsbewussten Umgang mit dem Gut der Wiener Küche, verzichtet aber nicht darauf ihr seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken. "Bei uns schmeckt alles ein bisschen feiner und leichter. Das sieht man auch beim Anrichten schon", so der Koch weiter. Die Atmosphäre ist sehr freundlich und man schätzt dort den persönlichen Umgang mit den Gästen. "Wir möchten nicht wie die Pinguine am Tisch stehen. Die Gäste sollen sich wirklich wohl fühlen", sagt Nitz dazu.



Die Karte bietet daher auch alles, was man so üblicherweise erwartet - und vieles mehr eben. Bei den Vorspeisen hat uns vor allem eine besonders beeindruckt: Blunzen. Dahinter verbirgt sich, Achtung festhalten - Blutwurst. Keine weit verbreitete Delikatesse mehr. konnte sie uns aber im Handumdrehen überzeugen. In einen leckeren Teigmantel eingebacken und mit feinem Gemüse unterlegt, bietet sie eine völlig neue Geschmackserfahrung eines fast vergessenen Klassikers aus längst vergangenen Zeiten. Auch der Ziegenkäse in einer Honig-Walnuss-Kruste punktet gezielt. Er wird mit Eis serviert. Ja, richtig gelesen: Eis. Mehr sagen wir nicht, denn das muss man einfach selber probiert haben.



Kommen wir zum eingangs erwähnten Kopfkissen. Für uns gehört das Wiener Schnitzel schon zum ausschlaggebenden Bestandteil eines guten österreichischen Restaurants. Und unsere Erwartungen wurden vollends erfüllt und übertroffen. Die Art wie das Schnitzel souffliert wird, macht es schon zu einem einmaligen Erlebnis, denn es sieht in der Tat aus wie ein Kissen, wenn es an den Tisch gebracht wird. Der erste Gabelstich lässt es dann zwar zusammensacken wie einen undichten Ballon, aber das beeinflusst auch nur die Optik, nicht aber den Geschmack. Zusammen mit den feinen Beilagen, unter anderem einem lauwarmen Kartoffelsalat, ist es schlicht eine unwiderstehliche Leckerei.



Gleiches gilt für den Tafelspitz, der auch durch die besondere Art der Anrichtung nicht nur eine Augenweide ist. Da wird schnell das Konzept der Betreiber greif-, und schmeckbar.


Bleibt schlussendlich ein weiterer Klassiker, diesmal als Dessert: Kaiserschmarrn. Auch hier bleibt Koch Nitz seinem Anspruch treu: "Wir bieten konstante Qualität auf einem guten Niveau". Die Süßspeise war hervorragend zubereitet und ein sehr gelungener Abschluss für ein schönes Menü. Wir können einen Besuch, auch zum Frühstück oder Mittagstisch mit wechselnder Karte, nur wärmstens empfehlen. Dieser Ausflug in die Wiener Küche ist definitiv ein lohnenswerter.

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