REACH OUT A HAND

By 15:55 ,



GERMAN VERSION BELOW


It is a known game. As far as it is a game at all. When it comes to familiy issues, we all have some special stories to tell. 

No one knows more about your weaknesses, your strenghts and your most unlikely characteristicas than the nearest circle of persons around you. My parents and especially my siblings could easily write a whole encyclopedia about me and the things (both good and bad) I have done in life. It's a bit like a first row audience, even in times when you wish yourself to be unrecognised.

Growing up and becoming a kind of adult, brought a distance between me and my family. Not only because of leaving home to start an own life, but also because it is just the way things sometimes seem to go.

But what no one prepares you for is, how to deal with the loss of the people, that surrounded you that close for such a long time.

I confess: keeping up the contact to all my loved ones sometimes appeared like a duty to me. Adult life requires so much time. Plus I am trying to have a life besides all these bills I have to pay. All the friends I want to see as regular as possible. Besides a relationship that maybe runs along. And the dreams I still want to reach for. 

Where between all that can I find an adequate space of time to give my family the attention it deserves? 

Thinking about that takes another amount of time I already don't have. And it makes me feel bad too. It is not about not wanting to stay in touch. It is about giving these unique persons the quality of attention they deserve.

Often enough it is already too hard, too difficult to get all of your family together at the same time, without having special occasions like christmas and so on. And often enough these occasions don't even work out in the way we imagine them. 

At least I can tell one thing that I have learned: My family is always with me. All the time. Wherever I am. They own the only shortcuts to my attention at all. They are part of the emotional construction that makes my everyday performance possible. And they are never more far away than a message, a phone call or a short stop visit. It is the bond between them and me, that makes me feel never alone. No matter how far the distance becomes. No matter how adult I might become.

And all I have to do is to REACH OUT MY HAND. As long as there is family, it will be held. 


+ + + + + + G E R M A N  V E R S I O N + + + + + +


Es ist ein allbekanntes Spielchen. Sofern es überhaupt ein Spiel sein kann. Wenn es um die liebe Familie geht, kann wohl jeder die eine oder andere besondere Geschichte erzählen.

Niemand kennt Deine Schwächen und Eigenheiten besser, als der nächste Kreis Menschen um einen herum. Meine Eltern und ganz besonders meine Geschwister könnten locker eine ganze Enzyklopädie über mich und die (guten und schlechten) Dinge erzählen, die ich im Leben so getan habe. Sie sind ein wenig wie die erste Reihe Zuschauer, die man auch hat, wenn man gerade mal kein Publikum gebrauchen kann. 

Aufwachsen und das irgendwie erwachsen werden haben aber eine Distanz zwischen mir und meiner Familie entstehen lassen. Nicht nur weil man irgendwann das traute Heim, den Schoß der Familie verlässt, um ein eigenes Leben zu beginnen, sondern auch, weil es oft nun mal der Lauf der Dinge zu sein scheint.

Worauf Dich allerdings keiner vorbereitet ist, wie man mit dem Verlust der Nähe zu gerade den Menschen umgehen soll, die Dir die längste Zeit am nächsten standen. 

Ich gebe es zu: Dauerhaft den Kontakt zu all den Lieben um mich herum aufrecht zu erhalten, kam mir öfter als einmal wie eine Art Verpflichtung vor. Erwachsensein erfordert aber auch enorm viel Zeit. Dazu kommt der Versuch, neben dem Beruflichen und all den Rechnungen, die zu bezahlen sind, auch noch ein privates Leben haben zu wollen. All die Freunde die man (regelmäßig) sehen möchte. Entlang einer Beziehung, die man vielleicht auch noch führt. Und natürlich den Träumen, die man immer noch Wirklichkeit werden lassen will. 

Wo zwischen all diesen Dingen findet man nur den angemessenen Zeitrahmen, um der Familie genau die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die sie verdient?

Allein darüber nachzudenken erfordert schon viel Zeit, die ich doch eigentlich gar nicht habe. Und es hat mir immer ein schlechtes Gefühl gemacht. Es geht dabei nicht mal um den Kontakt an sich. Es geht um die Qualität, das Level an Aufmerksamkeit und Anteilnahme, die diese einmaligen Menschen verdienen.

Oft genug schon, ist es zu schwierig, zu kompliziert, die ganze Familie ohne einen speziellen Anlass (wie Weihnachten z.B.) an einen Tisch zu bekommen. Oft genug sind aber auch genau solche "zwanghaften" Treffen alles andere als den idealisierten Erwartungen entsprechend. 

Ich habe nur eins wirklich gelernt: Meine Familie ist eigentlich immer bei mir. Die ganze Zeit. Wo auch immer ich bin. Sie kennt die einzigen Abkürzungen zu  meiner vollen Aufmerksamkeit. Sie sind ein tragender Bestandteil meiner täglichen emotionalen Verfassung, die mich den Alltag überhaupt meistern lässt. Und sie sind nie weiter als eine Nachricht, einen Anruf, oder einen kurzen Besuch entfernt. Es ist die Verbindung zwischen ihnen und mir, die mich niemals alleine fühlen lässt. Egal wie groß die Distanz gerade ist. Egal wie erwachsen ich auch werden kann.

Und alles was ich dafür tun muss ist MEINE HAND AUSSTRECKEN. Solange da Familie ist, wird sie niemals ins Leere greifen. 


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