TIME FOR SOMETHING NEW

By 11:29 ,


GERMAN VERSION BELOW

Just another blog about fashion and stuff? Yes, to some extent this is true. But also not. 

My partner and me were really considering a lot, during the planning of this blog. The concept stood open to discussion, just as the contents. I, personally, was even unsure about the motivation. I like to write. So far not really something new. But I have almost nothing, that was written by me, ever presented on a public platform. And if I’m honest, I have to confess, that this demands my highest respect. 

To me, it’s a little bit like going on stage and delivering yourself to eyes and judgement of an audience. I’ve been on stages often. Way more often than I published my written words. This is a thing you have to conquer for yourself. Especially these last moments before stepping into the spotlight of the stage, are the hardest. 

Once you stand out there, having that last step bravely made, it becomes easier almost instantly. You start to calm down and ease, becoming loose in that shell around you, called body. Your brain rewards your courage with endorphines. These get mixed up with the adrenaline, that made you feel scared just moments ago. 

Once you are calm and settled, you will recognise that it’s not even important to do it perfectly. I start this new chapter of my work exactly like that. I’m standing off the stage, nervously hoping to receive some respect, and maybe even some applaus. 

I want to be entertaining and let you take part on me. On what I think and do. At least, I don’t really care a bit, if you like what I do or not. 

No misunderstanding here: I will appreciate your enthusiasm for all of my articles here. Wether they can entertain, or just inform you.   

But there is ONE thing I have learnt from the stage: You will (almost) never get the whole audience to applaud for you.


+ + + + + + G E R M A N  V E R S I O N + + + + + + 


Noch ein Blog über Mode und so'n Kram? Ja, gewissermaßen wird das wohl stimmen. Aber eben auch nicht. 



Bei der Planung dieses Blogs, haben mein Partner und ich lange überlegt. Das Konzept stand zur Debatte. Die Inhalte sowieso. Schon die Motivation war, für mich ganz persönlich, nicht von vornherein klar. Ich schreibe gerne. Das ist so weit nicht wirklich was Neues. Aber bisher habe ich so gut wie nichts geschrieben, dass der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Davor habe ich, ehrlich gesagt, auch ziemlichen Respekt. 

Es ist ja ein bisschen, wie sich auf eine Bühne zu stellen und den Blicken und der Gefälligkeit der Massen auszuliefern. Auf Bühnen stand ich schon öfter. Öfter jedenfalls, als ich etwas von mir verfasstes veröffentlicht habe. Auch dafür muss man sich überwinden. Gerade die letzten Momente, bevor es raus und ins Scheinwerferlicht geht, sind am härtesten. 

Steht man erstmal, den letzten Schritt mit allem Mut gegangen, wird es schnell leichter. Man entkrampft, wird locker und kann sich in seiner eigenen Hülle wieder freier bewegen. Das Gehirn belohnt dich mit Endorphinen, die sich mit dem Adrenalin vermischen, dass dir ein paar Momente zuvor noch Angst bereitet hat. 

Zur Ruhe gesellt sich Sicherheit. Und spätestens dann, ist es auch gar nicht mehr wichtig, ob man alles fehlerfrei rüber bringt. Genau so gehe ich dieses neue Kapitel in meinem persönlichen Schaffen an. Ich stehe nervös vor der Bühne und hoffe, für das was ich hier abliefere, ein wenig Anerkennung, ja vielleicht sogar Applaus, zu erhalten. 

Ich möchte unterhaltsam sein und euch teilhaben lassen an mir. An dem was ich tue und denke. Und dabei ist mir fast egal, ob es dir gefällt, oder nicht. 

Versteh das nicht falsch. Ich fände es ganz fantastisch, wenn dich jeder meiner Beiträge begeistert, zu deiner Unterhaltung beiträgt, oder einfach nur informiert. 

Aber wenn Bühnen mich eins gelehrt haben, dann, dass (fast) nie das ganze Publikum klatscht.

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